Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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270 Daßs Geneſungshaug.

der ſtarknervige Arm der Verzweiflung mit dieſer dem

Anſcheine nach ſo unhaltbaren Schlinge den Tod voll⸗ endet.

Der Maire, ein alter und furchtſamer aber theil⸗ nehmender und ſcharfſehender Mann, ſchien ſichtlich geruͤhrt, als er auf dieſes traurige Schauſpiel fruͤhzei⸗ tigen Todes ſtarrte. Die Haushaͤlterin konnte den Anblick nicht ertragen. Kaum hatte ihr Blick auf dem blutunterlaufenen Geſichte verweilt, als die ganze Heftigkeit weiblicher Schwaͤche zum Ausbruche kam, und ſie bewußtlos in Kraͤmpfen durch die Aufwaͤrter aus dem Zimmer gebracht werden mußte.

Jetzt ſchritt der Maire zu ſeiner Unterſuchung. Was fuͤr ein laͤcherliches Ding ſolcher Art kam aber da zum Vorſchein! Ein paar fluͤchtige Fragen an die beiden Aerzte und die Waͤrter, oberflaͤchlich beantwor⸗ tet und kurz niedergeſchrieben, reichten zu der gericht⸗ lichen Beſtaͤtigung der Angabe des Doktors hin. Al⸗ les ward als Thatſache zugelaſſen und angefuͤhrt. Welch' eine ungenuͤgende Erforſchung bei einem ſo ungluͤckli⸗ chen Falle! Kein Eid ward geleiſtet, kein Zeuge ge⸗ pruͤft, kein Geheimniß, wenn es eins hier gab, er⸗ forſcht, keine Thatſache durch ein Zeugniß von nur einiger gebuͤhrenden Feierlichkeit feſtgeſtellt!

«.ν Guter Gott! dachte ich,«iſt denn dies wirk⸗ lich hinreichend? Verlangt das Geſetz nicht mehr Und ſind ganze Millionen mit einer ſo gebrechlichen