Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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Sechstes Mapitel. 267

1 Mit dem groͤßten Vergnuͤgen! antwortete Letzterer. Oeffentliche Pflicht verlangt dieſe Unter⸗ ſuchung von meiner Seite, fuͤr ſo unnoͤthig ich jede andere Erkundigung auch halte, als die, welche Sie uns ſelbſt zu gewaͤhren fuͤr gut befinden werden. Ihr achtbarer Charakter iſt mir hinreichende Buͤrgſchaft. «O, mein Herr Maire! entgegnete der Doktor, indem er ihn mit einer außerordentlich tiefen Verbeu⸗ gung unterbrach, und in das Gartenhaus noͤthigte, deſſen Thuͤr auf ſein Anklopfen aufgeſchloſſen und auf⸗ geriegelt worden war. «Nun, mein Herr! wenn's Ihnen gefaͤllig iſt? fuhr er fort, ſich an mich wendend, und nahm ſein 3 ſchwarzes ſeidenes Kaͤppchen ab. Ich ſchritt nun vor⸗ waͤrts, und die Haushaͤlterin folgte mir mit der Er⸗ klaͤrung, daß ſie doch, trotz des Doktors Verbot, da⸗ bei ſeyn wolle. Dieſer ſchien es ihr jetzt nicht ſtrei⸗ tig machen zu wollen, und eine Minute darauf ſchloß Michel die kleine Thuͤr hinter uns zu, waͤhrend wir in dem engen Coridor vorſchritten. Der Doktor ſtellte ſich an die Spitze und ging lebhaft den gemeſſenen ½ Schritten des Maire voraus, deſſen Fußtapfen ich ganz nahe folgte; die Haushaͤlterin kam hinter mir, und Michel beſchloß den Zug. Die Anſicht des Rau⸗ V mes, in dem wir uns befanden, war furchtbar nie⸗ drig, eng und finſter die Thuͤren der verſchiedenen Zimmer auf beiden Seiten verſchloſſen, indeſſen die 12*