Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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262 Baßs Geneſungshaus.

ward er vollkommen wuͤthend. Er ſtieß mich von ſich, warf meinen trefflichen Freund und erſten Ge⸗ huͤlfen zu Boden, raſete wild von der jungen Dame,

ſprach von Liebe, Freiheit, und Gott weiß was allem,

und als wir ihn endlich auf's Bett brachten und die Arme banden, brach er in Thraͤnen aus und weinte wie ein Lhddes 5

Moͤge der Himmel ſich ſein erbarmen und ihn zu ſich nehmen! Was fuͤr Geiſtesqual muß er ausgeſtanden

haben! rief die Haushaͤlterin in einem erneueten

Ausbruche ihres Schmerzes. 4

«Sein Leid, fuhr der Doktor fort,«ruͤhrte mich ſelbſt recht ſehr, und ich ließ ihm daher das Zwangs⸗ Camiſol wieder ausziehen.*

Das Camiſol?! wiederholte die Haushaͤl⸗ terin, und das Wort ſchien mir ſelbſt das Herz zu durchbohren.

«Ja, Jacqueline! ich ließ en das Camiſol aus⸗ ziehen. Erſchrecken Sie nicht bei dieſem Worte, mein Herr! es hat viele Menſchen vor Selbſtvernich⸗ tung geſchuͤtzt.»

Aber auch mehr als einen zur Verzweiflung gebracht! entgegnete die Haushaͤlterin.

«.Ja, mein Herr! fuhr der Doktor fort, als habe er dieſen Ausruf nicht gehoͤrt:«von meinem Mitge⸗ fuͤhl bewogen, nahm ich dieſes beſte Sicherungsmittel