Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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Serhates Itapitel. 261

bei ſolchen Gelegenheiten ſehr oft bedient hatte, folgte eine Pauſe, und ein ſchneller Blick uͤber das ſeine Rolle ſpielende Tuch hinweg, das er einen Augenblick vor das Geſicht hielt, lauerte auf den Erfolg ſeiner Beredſamkeit. Doch diente dies nur dazu, meine Un⸗ geduld zu vermehren, und als er dies zu bemerken ſchien, fuhr er auf der Stelle fort:

«Ja, mein theurer Herr! als wir dieſen Morgen mit einander ſprachen, glaubte ich, es ſtehe alles gut, und der junge Mann ſey wieder von der Wuth ge⸗ neſen, die ihn ergriff, als er die Beſchraͤnkung ent⸗ deckte, in welcher er ſich befand, denn ich muß es Ihnen nur geſtehen, daß ich's zu ſeinem eigenen Be⸗ ſten fuͤr nothwendig hielt, ihn aus dem Zimmer, wo Sie ihn verlaſſen hatten, hinweg zu bringen. Wa⸗ rum ſeufzeſt Du nur ſo tief, liebe Jacqueline? We⸗ der dein Verſprechen noch meine Ehre wurden dabei im mindeſten verletzt, denn es ward durchaus keine Gewalt gebraucht. Gut, gut, mein Herr! ich er⸗ zaͤhle ſchon weiter. Ich leſe Ihre Angſt in Ihren Blicken. Nun, Sie werden mich deshalb von aller Unrechtlichkeit gewiß freiſprechen, denn ich verſichere Ihnen bei meiner aͤrztlichen Ehre, daß es voͤllig noth⸗ wendig war, ihn fortzuſchaffen. Die Folge hat's be⸗

wieſen, daß er wahnſinnig war. Statt ſich ruhig in dieſe heilſame Abſonderung und die Mittel zu finden, die ihm bei ſeinem Erwachen vorgeſchlagen wurden,