Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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16 Taura Pemegia.

ein Geſpraͤch einließen. Als er auf mich blickte, war ich voll Verwirrung, weil die Aermlichkeit meiner Kleidung kaum meine Kniee bedeckte. Ich beugte mich nieder, als ob ich eine Roſe pfluͤcken wollte, aber ſo linkiſch, daß ich fiel und den ganzen Inhalt meiner Schuͤrze auf den Boden ſchuͤttete. Der Fremde half mir die Roſen wieder aufleſen. Seine Augen wa⸗ ren auf mich gerichtet, und dies machte mich immer verlegner. Zum erſtenmale wandte ſich der Blick eines uͤber meinen niedern Stand erhabenen Mannes auf mich, und ſo wuchs denn meine Unruhe mit jedem Pulsſchlage. Er redete einige Worte in einer Sprache mit mir, die ich nicht verſtand, und ſprach dann, als ob er ſich beſinne, italieniſch, fragte mich nach mei⸗ nem Namen und wo ich wohne. Ich beantwortete beides offen und ohne Zoͤgern.

Jetzt kamen die anderen Reiſenden naͤher zu uns. Ich bemerkte einen Sizilianer darunter. Er nahte ſich mir vertraut, und fragte mich faſt daſſelbe, wie der junge Fremde, aber in einem ganz andern Tone, und als ob er mich ſchon recht gut gekannt haͤtte. Im Augenblick umgab mich die ganze Geſellſchaft. Ich fuͤrchtete mich außerordentlich; meine Kniee zit terten, und ich glaube, ich wuͤrde gleich zu ſchreien angefangen haben, wenn der junge Mann nicht mit der Hand gewinkt und dadurch meiner Angſt ein Ende gemacht haͤtte. Die Anderen traten mit ihm

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