Etnlettung. 9
fuͤr berechtigt hielt, etwas in Bezug auf die engliſche Inſchrift zu erfahren.
Er hoͤrte mir mit großer Hoͤflichkeit zu, und ant⸗ wortete in einem Tone, der ſein perſoͤnliches und in⸗ niges Intereſſe an dieſem Gegenſtande anzeigte. Doch war er zuruͤckhaltend, und ſchien mir ſich nicht voll⸗ ſtaͤndig erklaͤren zu wollen, bis ich im Laufe der Un⸗ terredung mich ihm gelegentlich als Irlaͤnder kund gab. Kaum war dies geſchehen, als der junge Moͤnch ſichtlich herzlicher und vertrauter ward. Dieſen Au⸗ genblick benutzte ich, und bekam nun von ihm jede Auskunft, die ich nur verlangen konnte, und mehr noch, als ich erwartet hatte. Waͤhrend ich eine kleine Erfriſchung im Refectorio zu mir nahm, ging er auf ſeine Zelle, und kam bald mit einem Mannſeripte wieder zuruͤck, das er mir uͤberreichte.
«Dieſe Bogen,“ ſagte er,«enthalten die genaueren Angaben der Geſchichte, die ich Ihnen nur kurz, und in ſo weit ich nicht perſoͤnlich mit darin verwik⸗ kelt war, mitgetheilt habe. Sie werden daraus er⸗ ſehen, in wie fern der Umſtand, daß Sie ein Irlaͤn⸗ der ſind, Sie zu dieſer Gabe berechtigt, und da ich nicht engliſch leſen kann, ſo werden Sie finden, daß dieſes Manuſcript fuͤr mich keinen Werth beſitzt. Waͤhrend ich Sie bis an die Seekuͤſte begleite, will ich Ihnen noch das Wenige erzaͤhlen, was ſich, nach⸗
dem die hier niedergeſchriebene Erzaͤhlung beendet war 1**
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