Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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Laura Pemegia.

zutrug, und dann werden Sie die kurze Geſchichte von Laura Pemegia vollſtaͤndig kennen.«

Indem wir langſam durch die dichten Schatten des Waldes wandelten, erfuͤllte der Moͤnch ſein Ver⸗ ſprechen. Die Schiffsleute waren, als wir die kleine Bucht erreichten, eben im Begriffe zu dem Schiffe zuruͤckzukehren. Das friſche Waſſer und einige Ziegen und Gefluͤgel wurden bald in das kleine Boot ge⸗ bracht, und wir ruderten vom Ufer ab. Der Moͤnch winkte mir mit der Hand nach, und zeigte durch ſeine Bewegungen, daß er die Doſe von Moſaik, welche ich ihm aufgedrungen hatte, weit uͤber ihren Werth ſchaͤtze.

Bei Unterſuchung meines Manuſcripts fand ich, daß es in ſchlechtem Engliſch geſchrieben und mit ir⸗ laͤndiſchen Ausdruͤcken und Wendungen gemiſcht ſey. Offenbar war es in langen Zwiſchenraͤumen ausgear⸗ beitet. Die fruͤheren Blaͤtter zeigten eine noch unaus⸗ gebildete kindiſche Hand, die gegen das Ende hin im⸗ mer beſſer und ſicherer ward, und dieſes Letztere hatte die Geſtalt eines Tagebuchs, doch ſehr abgebrochen und unregelmaͤßig, angenommen. Ich verſuchte Alles in einen Zuſammenhang zu bringen und die Luͤcken ſo viel als moͤglich zu verbinden. Doch habe ich am Style ſelbſt nichts veraͤndert, und bin hier und da von der Wortſtellung nur ſchuͤchtern abgewichen. In dieſer Geſtalt biete ich es jetzt dem Leſer dar.

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