Teil eines Werkes 
3. Bd. (1832)
Entstehung
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feſt umſchlungen, aber ſprachen nicht. Van Die⸗ penholt, welcher einen bedeutenden Blick mit ihnen

und van Monfoort wechſelte, ſagte mit feierlichem

Tone: Se eig. 25Herzog Philipp, Deine Einwilligung, Befehl, oder Erſuchen, kommen ſammt und ſonders zu ſpaͤt. Der Himmel hat bereits das geſchehen laſſen, dem Du Dich widerſetzen wollteſt, was Du aber nicht verhindern konnteſt. Vor einem Monat ſchon ver⸗ einte ich dieſes Paar in heiliger Ehe am Altar der Kapelle zu Teylingen; reine Liebe war ihr Braut⸗ ſchatz, ſein Erbtheil ſtolze Ehre. Ban Monfoort hier war Zeuge der Ceremonie. Was der Himmel vereint hat, das kann, das ſoll der Menſch nicht ſcheiden1⁴ Und doch wurden dieſe ruchloſen Haͤnde, dieſe nichts achtende Zunge zu dieſem Verſuch be⸗ wogen, rief Philipp aus, mit einem Tone bit⸗ terer Reue. Dem Himmel ſey Dank, daß mir eine finſtere That voll Schuld erſpart wurde! und nun zur Vergeltung! Jacqueline, von dieſer Stunde an ſetze ich Dich in Deine Rechte wieder ein, mache Dich wieder zur vollkommenen und unbeſchraͤnkten Herrin alles deſſen, was je Dein war, und worauf ich niemals mit der Engherzgkeit des Ehrgetzes

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