Teil eines Werkes 
3. Bd. (1832)
Entstehung
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Nr

345 veraͤne zu belohnen und der Himmel zu ſegnen ha⸗ ben? So mache ich denn Dir, und derjenigen, welche Dich im Innerſten ihres Herzens traͤgt, dieſe geringe Suͤhne. Ja Jacqueline, dieſe Stunde von Angſt und Schrecken ſey ein Zeuge meiner Reue. Du ſollſt die Seinige er der Deinige ſeyn auf immer Eines des Andern! Ich gebe nicht nur meine bloße Einwilligung, ſondern ich befehle,

ich fiehe Euch an, zu meinem Gluͤck wie zu Eurer Seligkeit noch an dieſem Tage nur Eins zu ſeyn

durch die ewigen Bande der Ehe wie der Liebe. Blickt hin auf jene Flotte, die mit ſchwellenden Se⸗ geln ſich uns naͤhert, um zu retten, was von die⸗ ſem traurigen Schauſpiele der Zerſtoͤrung uͤbrig ge⸗ blieben iſt. Bald wird ſie uns von hier an's Ufer

tragen. Laßt Euere erſte Handlung der Dankbar⸗ keit die Vereinigung zwei erkenntlicher Herzen ſeyn,

ein Opfer, mehr werth, als alle Brandopfer. Ver⸗ ehlich Euch noch heute!

Philipp war erſtaunt, nur ein ſchwaches Lächeln, welches ſelbſt der ſchreckliche Anblick rings umher

nicht ganz unterdruͤcken konnte, auf Jacquelinens und van Borſelen's blaſſen Lippen ſich regen zu ſe⸗

hen, wie ein ſchnell durchblinkender Sonnenſtrahl auf einem gefrornen rome. Sie hielten einander