Teil eines Werkes 
3. Bd. (1832)
Entstehung
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Was! rief er, als ob ein innerer Kampf ihn einen Augenblick zuruͤckgehalten haͤtte:ſoll ich von dieſen halbgeſitteten Menſchen uͤbertroffen wer⸗ den, die ſich ſelbſt dem Verderben uͤberliefert haben, um Jemand zu retten, wie mich? Soll ich den Stolz der Ritterſchaft und Europa's Meiſterſtuͤck wie einen erſaufenden Hund umkommen laſſen?

Er wartete die Antwort auf dieſe Fragen nicht ab, auch nicht von ſich ſelbſt, an Den ſie gerichtet waren; ſondern ſtuͤrzte ſich mit ſeinem Pferde raſch in die Fluth, hielt es wohl in die Hoͤhe, und wurde ſchnell von ihm zu dem Fleck in der Waſſeroͤde ge⸗ tragen, wo Philipp noch ſchwebte, obgleich beinahe beſinnungslos vor Erſchoͤpfung und Schreck.

Vrank hielt ſein Pferd an, indem er einen an⸗ dern Zweig ergriff, und rief Philipp zu, den ſeini⸗ gen fahren zu laſſen, und ſich hinter ihm auf den Ruͤcken des Pferdes zu ſchwingen. Ein ſtarres Anblicken war Philipp's ganze Erwiederung dieſer

Aufforderung. Die Fluth ſtroͤmte fort, und hatte 1

eben das Thier in eine weniger guͤnſtige Richtung getrieben, als der Herzog zur vollen Beſinnung kam, daß dies die einzige noch moͤgliche Rettung ſey; er ſprang geſchickt herab, erreichte den ſicheren

Sitz, und umſchlang Vrank's Mitte mit einer

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