Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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gewoͤhnliches Nachdenken wurde von der Fluth des Zornes unterdruͤckt, und er ſah nicht ein, daß die Quelle ſeiner heftigen Bewegung nicht in den Aus⸗ druͤcken von Jacquelinens Verachtung lag, ſondern in der tiefgefuͤhlten Leidenſchaft, welche eben dieſe wunde Empfindlichkeit erzeugt hatte, die ihre Aus⸗ druͤcke ſo ſchmerzlich beruͤhrten.

Ich gehorche Euch, Graͤfin, rief er ich verlaſſe Euch, und mein gutes Schwert wird mir den Weg durch die Gefahren bahnen, die ſich, wie Eure Worte vermuthen laſſen, meinem Nuͤckzuge entgegenſetzen koͤnnten.

Gefahren! rief Jacqueline, indem der Ge⸗ danke an die, welche ihn treffen koͤnnten, wie ein ſchmerzlicher Lichtſtrahl in ihre Seele ſiel,Ich fuͤrchtete keine, ich wuͤnſchte keine fuͤr Euch, deß ſey der Himmel mein Zeuge! Geht, da Ihr ſo niedrig von mir denkt, aber geht ungekraͤnkt! Werft Euren Mantel uͤber dieſe verhaßten Zeichen, hundert⸗ facher Tod moͤchte auf ihre Enthuͤllung folgen in dieſen Mauern.

Ich ſuche den Tod eben ſo wenig als ich ihn ſcheue, verſetzte Vrank, tief bewegt durch ihre edelmuͤthige Beſorgniß um ſeine Sicherheit ob⸗