Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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zu retten; allein ſie verſchmaͤhte es auch, nur eine Sylbe zur Ablaͤugnung oder Vertheidigung gegen Beſchuldigungen zu aͤußern, die, wie ſie fuͤhlte, ſchon durch ihre Aeußerung vernichtet werden mußten, wie ein ſchaͤdliches Inſekt an der Unreinheit ſeines eigenen Athems ſtirbt.

Sie erhob ſich in ihrem Stuhle, als ob ſie auf ihrem Throne ſaͤße.

Ablaͤugnung! ſagte ſie,Rechtfertigung! Iſt es dahin gekommen? Muthet man ſo Etwas Jacquelinen von Holland zu? Soll der ganze edle baieriſche Stamm auf ſolche Beſchuldigungen in meiner Perſon vor Gericht gezogen werden, wie ein gemeiner Menſch? O! Gott, was habe ich ge⸗ than, um ſo Etwas zu erfahren! Und Ihr, Sir,

der mir dieſe bittere Lehre gegeben hat, wie habe ich mich in Euch getaͤuſcht, wie mich ſelbſt vergeſſen? Wie konntet Ihr ſolche Gedanken von mir hegen, oder, wie es wagen, ſie in Worte zu kleiden? Sollte nicht, wenn auch die lange Reihe von Fuͤrſten keine Beachtung verdiente, mein Geſchlecht ſchon mich vor Euren beſchimpfenden Worten ſchuͤtzen? Aber ich vergebe Euch: was konnte ich auch anderes er⸗ warten von einem Borſelen, einem verraͤtheriſchen Kabblejaw, und einem Miethlinge Burgund's?