Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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ten, und daß ſein Herz ihr von Neuem huldigte; ja, waͤre noch ein einziges Wort uͤber Jacquelinens Lippen gegangen, vielleicht waͤre er ihr abermals zu Fuͤßen geſunken, und haͤtte ſich ihr fuͤr immer geweiht. Allein ſie ſprach Nichts, denn in dieſer Stunde duͤſterer Aufrichtigkeit war ſie nicht im Stande, einen kuͤnſtlichen Gedanken auszubilden, oder ein Wort mit Abſicht zu aͤußern; hingegen Vrank war faͤhig die aͤußerſte Geiſteskraft zu behaupten, deren er in ſolch einem verlockenden und ruͤhrenden Falle bedurfte.

Er war zu ſehr bewegt durch ihr Leiden, und wir muͤſſen geſtehen, auch zu ſchmerzlich dadurch geſchmeichelt, als daß er haͤtte denken koͤnnen, es ſey nicht wirklich; allein er rief ſich, trotz geheimen Widerſtrebens, gleich einem Ertrinkenden, der nach einem Strohhalme greift, Alles in's Gedaͤchtniß, was gegen ſie ſprechend, ihm helfen konnte, ſich aus der Schlinge zu ziehen, die ſein reizbares Gefuͤhl ihm bereitet hatte. Er that dies aber weniger um Jacquelinen anzuklagen, als aus Selbſtvertheidigung. Die abgebrochenen aber verdammenden Entdeckungen Giles Poſtel's, die lange geglaubten Beſchuldigungen in Beziehung auf die Vergiftung ihres Oheims, ihre falſch dargeſtellte Verbindung mit Gloceſter,