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los, erhob ſich ſchnell aus der knieenden Stellung, und feſt aufrecht ſtehend empfand er auf's Neue die Kraft der Unabhaͤngigkeit, die ihm Geiſt und Koͤrper ſtaͤhlte.
— Graͤfin Jacqueline— ſagte er endlich mit weit mehr Zaͤrtlichkeit, aber mit nicht minderer Fe⸗ ſtigkeit, als Anfangs:— das war ein Moment der Pruͤfung fuͤr uns Beide. Gott weiß es, er hat mich uͤberraſcht— das iſt meine Entſchuldigung vor dem Himmel und meinem Bewußtſeyn— ich verdiente den 2 zu leiden, wenn ich dieſen Auf⸗ tritt abſichtlich herbeigefuͤhrt haͤtte. Ich ſuchte Euch auf, aber nicht in unedelmuͤthiger oder anma⸗ ßender Abſicht, und bitterlich beklage ich jetzt den Irrthum, wozu Euch mein Erſcheinen verleitet hat.—
Jacqueline hoͤrte dieſer feierlichen Vorrede mit athemloſer Theilnahme zu, und ſah ihn aufmerkſam und geſpannt an, als er fortfuhr:
— Hat der Sturm des Augenblicks, die Erin⸗ nerung an einen fruͤheren Auftritt, das allzu große Gefuͤhl fuͤr meine Gefahr Euch zur Enthuͤllung ei⸗ ner ſo reizbaren Empfaͤnglichkeit veranlaßt, ſo glaubt nicht, daß ich ſie unwuͤrdig benutzen moͤchte. Tretet zuruͤck in Eure Wuͤrde, wie ich an meinen Platz zuruͤckgetreten bin.—


