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ihrem eichenen Armſtuhle, und Vrank auf den Knieen vor ihr, ihre kalte Hand an ſeine Bruſt druͤckend, und ſie mit Kuͤſſen bedeckend, die ſelbſt einen Marmor haͤtten erwaͤrmen moͤgen.
„Unbeſonnener Menſch!“ ſagte Jacqueline end⸗ lich, doch nicht im Tone des Zorns und des Vor⸗ wurfs—„wie konntet Ihr dieſen Schritt wagen? Wolltet Ihr mir dadurch dienen, daß Ihr Euch ſelbſt dem Verderben weiht?“
— Dem Verderben?— wiederholte Vrank im Tone wahrhaften Schreckens, der Jacquelinen aber⸗ mals ſchaudern machte.— Dem Verderben! O! Gott welches Orakel ſprach ſo mein Urtheil aus! Ja, es iſt ſicher mein Verderben!—
Allein indem er ſo ſprach, vom tiefſten Gefuͤhl erſchuͤttert, machte er doch nicht die mindeſte An⸗ ſtrengung, ſich der Gefahr zu entziehen, die er nicht verkannte, ſondern er blieb in der Stellung der Anbetung, wie vor einem Goͤtzenbilde.
„Ihr wagt ganz gewiß Euren Untergang, wenn man Euch hier entdeckt,“ begann Jacqueline, eine ganz andere Anſicht von Vrank's Lage faſſend, als diejenige, die ihn niederdruͤckte, und ſich nicht wenig uͤber den Widerſpruch verwundernd, zwiſchen den Worten, die ſein Gefuͤhl der Gefahr ausſpra⸗
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