Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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len, ihre Sprache und ihre ganze Perſon haͤtten ihm den Beweis geben muͤſſen, daß in ihren Blicken die Hingebung ihres Herzens zu leſen geweſen ſey.

Dem Himmel ſey Dank! rief Jacqueline in dem Tone uͤberſtroͤmender Freude, er iſt es, iſt es ſelbſt. O! Gott, das iſt zu viel!

Mit dieſen Worten ſprang ſie auf von ihrem Stuhle und auf Vrank zu. Allein der Sturm ih⸗ rer Empfindung hatte allzu heftig auf ihr Nerven⸗ ſyſtem gewirkt, und ſo waͤre ſie huͤlflos und er⸗ ſchoͤpft zu Boden geſunken, haͤtte ſie Vrank nicht ſchnell mit den Armen umſchloſſen, wiewohl er faſt eben ſo aller Kraft ſich beraubt fuͤhlte, wie ſie.

Jede ſolche Scene iſt ſchnell voruͤbengehend, und durch den Sturm der Leidenſchaft glaͤnzt bald wie⸗ der das Licht der Beſonnenheit.

Kommt herein! rief Jacqueline ganz außer ſich,Ihr ſeyd verloren, wenn man uns ſieht! und ohne ſich aus ſeiner Umfaſſung los zu machen, neigte ſie ſich nach dem Schloſſe hin, ſo daß ein Paar Schritte(die, wie Vrank bis an's Ende ſei⸗ nes Lebens glaubte, von ihr allein gethan wurden) das faſt bewußtloſe Paar innerhalb der Thuͤr brach⸗ ten; und der naͤchſte Augenblick, wo Jedes erkannte,

was vorgegangen war, fand Jacquelinen wieder in 12*