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Stadt Mons mit ſchmerzerfuͤlltem Herzen am öten Tage des Monats Juli.
„Eure bekuͤmmerte und vielgeliebte Tochter, welche um Eures Dienſtes willen große Leiden duldet, Jacqueline.“
Solchen Aufforderungen vermochte Gloceſter nicht zu widerſtehen. Beim Empfang dieſes Briefes, der ihm in London von dem treuen Ludwig van Mon⸗ foort eingehaͤndigt wurde, ließ er ſich keine Zeit zum Nachdenken oder zu Bedenklichkeiten. Er faßte ſich daher ſchnell ein Herz, den kuͤhnen Hollaͤnder zu der vorgeſchlagenen Zuſammenkunft mit Jacquelinen und den Biſchof von Utrecht zu begleiten, auf welche dieſe jedoch in ihrer ſchriftlichen Mittheilung nicht anzuſpielen wagte, ſondern die ſie van Monfoort als einen muͤndlichen Auftrag empfahl, und die ſie durch die geheime Abreiſe mit ihrer Mutter von Mons zu bewirken im Stande war. Die rauhe, aber edle Beredſamkeit van Monfoort's machte gro⸗ ßen Eindruck auf den Lord Protector, und das Ge⸗ maͤlde, das ihm jener von Jacquelinens heldenmuͤ⸗ thiger Erduldung aller der Uebel, die ſie betrof⸗ fen, entwarf, erregte in ihm ſcharfe Gewiſſensbiſſe, die er bloß dadurch zu beſchwichtigen hoffen durfte, daß er ſchnelle Maaßregeln des Edelmuthes gegen


