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nie Etwas thun, was Euch mißfallen koͤnnte, ſon— dern ich bin vielmehr bereit, aus Anhaͤnglichkeit fuͤr Eure Perſon und Macht zu ſterben. Bei meiner Treue, mein gefuͤrchteter Herr und Fuͤrſt, bei der Liebe Gottes und meines Herrn, des heil.. Georgs, bitte ich Euch, meine traurige Lage in Betrachtung zu ziehen, denn es ſcheint, als wenn Ihr mich ganz und gar vergeſſen haͤttet.
„Fuͤr jetzt habe ich nichts weiter zu ſagen, als daß ich Ludwig van Monfoort eher zu Euch haͤtte ſenden ſollen, denn er kann nicht lange hier blei⸗ ben, ob er ſich gleich dicht zu mir hielt, als ich von Allen Uebrigen verlaſſen war, und er wird Alles, was geſchehen iſt, umſtaͤndlicher erzaͤhlen, als ich es thun kann in einem Briefe. Ich bitte Euch daher recht ſehr, Ihr wollet Euch als ei⸗ nen guͤtigen Herrn gegen ihn beweiſen und mir Euren Willen und Befehl zuſenden, dem ich herz⸗
lich gern gehorchen werde. Dies Alles iſt wohl⸗ bekannt dem gebenedeiten Sohne Gottes, den ich anflehe, Euch ein langes und gluͤckliches Leben zu ſchenken; auch daß ich die große Freude haben moͤge, Euch recht bald zu ſehen.
„Geſchrieben in der falſchen und verraͤtheriſchen


