Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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ten, die Euch gar ſehr zugethan waren, ſo daß ſich ihre Zahl bis auf zwei Hundert und Funfzig be⸗ lief. Sie gedachten ebenfalls, ſich Sir Balduin's, des Schatzmeiſters, und Sir Ludwig Monfoort's zu bemaͤchtigen, allein ob ihnen dies gleich nicht gelang, ſo ſagen ſie mir doch offen heraus, daß, wenn ich mich weigere, Friede zu machen, ſie mich meinem Vetter Johann von Brabant uͤberliefern wollen. Sie geben mir bloß eine Woche Friſt, dann werde ich mich nach Flandern begeben muͤſ⸗ ſen, das Haͤrteſte und Peinlichſte, was mir be⸗ gegnen kann, denn ich fuͤrchte, ich werde Euch dann nicht wiederſehen, wenn es Euch nicht be⸗ liebt, zu meiner Huͤlfe herbeizueilen.

Ach, mein gefuͤrchteter Herr und Vater, meine ganze Hoffnung beruht auf Eurer Macht, da ich ſehe, daß Ihr meine einzige Gluͤckſeligkeit ſeyd, und daß alle meine Leiden aus meiner Zuneigung zu Euch entſpringen. Daher flehe ich Euch de⸗ muͤthigſt und um Gottes Willen an, daß es Euch gefallen moͤge, Mitleid mit mir zu haben, und zur Errettung Eures hoͤchſt betruͤbten Geſchoͤpfs herbeizueilen, wenn Ihr es nicht fuͤr immer ver lieren wollt. Ich hoffe auch, Ihr werdet es thun, denn ich habe nie Etwas gethan, und werde auch