Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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dungen bei dem Papſte, mochten ſie ſeyn, welche ſie auch wollten, angewendet(ſo ſehr man auch das Gegentheil davon vermuthete), denſelben Gegen⸗ ſtand zu foͤrdern, den ſein Feind Herzog Philipp ſo unermuͤdet zu Stande zu bringen beſtrebt war. Der gluͤckliche Erfolg von Bolingbroke's Sen⸗ dung iſt bereits in der Unterredung Vrank' van Borſelen mit ſeinem Vater angegeben worden, allein ehe er England wieder erreichen konnte, die Erfolge derſelben zu berichten, entſchloß ſich Gloceſter, ge⸗ draͤngt durch Jacquelinens ſo ſchnell hereinbrechen⸗ des Ungluͤck, ſeiner verlobten und noch nicht ganz aufgegebenen Braut eine Truppenunterſtuͤtzung zuzu⸗ ſenden. Waͤre er indeſſen auch nicht durch dieſen letzten Beweggrund getrieben worden, ſo wuͤrde es ihm doch unmoͤglich geweſen ſeyn, der beredten Schilderung ihres Ungluͤcks zu widerſtehen, als ſie, verlaſſen von faſt Jedermann, außer ihrer Mutter, van Monfoort, ihrem Bruder Ludwig und der Be⸗ nina Beyling, zu ihm ihre Zuflucht nahm, an dem ſie ſich durch Bande moraliſcher Verpflichtung ge⸗

kettet fuͤhlte, denen kein Gefuͤhl perſoͤnlichen Wider⸗

willens widerſprach. Die beſten Beweiſe von Jac⸗ auelinens Neigung und der Natur derſelben ſind wohl in ihren Briefen zu finden, die ſie zu dieſer