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Zeit ſchrieb, und die deutlich den unvollendeten Zu⸗ ſtand ihrer Verbindung mit Gloceſter zeigen, und zwar im Gegenſatze mit dem, was wir nur fuͤr voreilig angenommene Schlußfolgen der meiſten Ge⸗ ſchichtsſchreiber halten, indeß ſie zugleich ein treffli⸗ ches Beiſpiel des Briefſtyls jener Zeit darbieten. Einer dieſer Briefe lautet woͤrtlich folgendermaaßen. „Mein ſehr gefuͤrchteter Herr und Vater.*) Auf die demuͤthigſte Weiſe von der Welt em⸗ pfehle ich mich Eurer Guͤte und Eurer Gunſt. Moͤge es Euch gefallen, zu erfahren, daß ich an Eure ehrwuͤrdige Macht ſchreibe als das ſchmerz— erfuͤllteſte, ungluͤcklichſte und auf die verraͤtheri⸗ ſcheſte Art betrogene Weib, welches nur lebt; denn am Sontag, dem 13ten dieſes Monats Juni, brachten die Deputirten Eurer Stadt Mons einen Vertrag zuruͤck, der zwiſchen meinen Vettern von Burgund und Brabant abgeſchloſſen worden iſt, und welcher Vertrag ohne meiner Mutter Vor⸗
*) Der Ueberſetzer Monſtrelet’s vermuthet, das Wort père möge wohl mehr in der Bedeutung von peer genommen ſeyn, als von father, wie bei anderer Gelegenheit. Allein die Unter⸗ zeichnung des Briefes widerlegt dies, und zeigt, daß Jacqueline an ihren verlobten Herrn in Ausdrückeu tiefer, aber feiner Hochachtung ſchrieb, welche ohne Zweifel dem modernen Brief⸗ ſtyle ganz fremd ſcheinen muß.


