Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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Schlachtopfern, die ſich am Altare ihrer falſchen Goͤtter beugten.

Die Vertraulichkeit zwiſchen dem Lehrer und dem Zoͤgling wurde innig und tief, vielleicht mehr, als die Geſchichte enthuͤllt hat, oder wir ergruͤnden koͤnnen. So viel iſt aber gewiß, daß, als Gloce⸗ ſter ihrem Herzen zuerſt entgegenkam, ihr Gemüth keinesweges mehr unverdorben war. Sie war ſchon von Natur eine Eingeweihte in der Koketterie, und die Kunſt hatte ſie vollends zur erfahrnen Heuchle⸗ rin gemacht; und da ſie ſo lange bemuüht geweſen war, ſich ſelbſt zu taͤuſchen, ſo war es nicht zu verwundern, daß ſie ſich auch leicht der Verſuchung hingab, Andere zu taͤuſchen. Gloceſter zu heirathen war ihr einziges Ziel und Beſtreben. Bolingbroke ſtcengte alle ſeine Geiſteskraft an, ihren Plan zu unterſtuͤtzen, und alle nur möglichen Mittel wurden angewandt, auf die Leidenſchaften und Gefuͤhle Des⸗ jenigen zu wirken, der den tiefen Plan nicht ah⸗ nete, der den ſeinigen untergruh und ihm ntgegen, wirkte.. Es liegt nicht in unſerm Plane, die Raͤnke weiblicher Schmeichelkunſt und prieſterlicher Liſt zu ſchildern, auf welche Gloceſter bei jeder Annaͤherung ſtieß; er wurde wechſelsweiſe angezogen und abge⸗