Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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cesco Veroneſe und Girolamo dei Libri, den beiden beruͤhmteſten Kuͤnſtlern in dieſer unvergeſſenen Art, keine Schande gemacht haben wuͤrde.

Aber ungluͤcklicher Weiſe beſchraͤnkte ſich Elinor nicht auf dieſe Art geiſtiger Beſchaͤftigung. Ihr gluͤhender Geiſt, duͤrſtend nach Mannichfaltigkeit des Wiſſens und der Erkenntniß, und dieſen nachſtre⸗ bend in den hoͤchſten wie in den niedrigſten Sphaͤ⸗ ren, hatte ſich ſowohl in die Geheimniſſe der Aſtro⸗ logie als die Myſtificationen der Magie verſenkt; allein bei beiden dieſer verwickelten Gegenſtaͤnde ver⸗ mochte ſie ihren Weg nicht allein zu finden. Leſen verwirrte und Denken zerſtreute ſie, und ſie fuͤhlte ſich gleichſam von beginnendem Wahnſinn erloͤſet, als ſie zufaͤllig entdeckte, daß ihres Vaters Caplan ſich ganz mit Leib und Seele den geheimnißvol⸗ len und verbotenen Wiſſenſchaften ergeben habe, de⸗ ren Kenntniß, wie ſie ſich uͤberzeugt hatte, nie ohne Fuͤhrer erworben werden koͤnne. Der Mann hieß Bolingbroke, ein finſterer, verzweifelter Betrüͤger, der ſich nicht mit der geheimen Ausuͤbung ſeiner mannichfaltigen Kuͤnſte begnuͤgte, ſondern ein großes Verlangen nach jungen, unerfahrenen Convertiten trug, nicht unaͤhnlich dem Verlangen mancher gauk⸗ leriſchen Prieſter alter Zeit nach ſolchen unſchuldigen

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