Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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Auge zu haben fuͤr alle ſeine guten Eigenſchaften, ein verſchloſſenes aber gegen jede Verletzung der Treue. Indeß ließ eine bloß des politiſchen Vor⸗ theils wegen beabſichtigte Verbindung mit einem ih⸗ rer Hand auf jede Weiſe wuͤrdigen Prinzen Jac⸗ quelinens Herz, wie ſchon umſtaͤndlich eroͤrtert wor⸗ den, gaͤnzlich frei von den quaͤlenden Beſorgniſſen der Liebe, und das hochgeſinnte Weib, welches keine beſtimmte Zuneigung zu einem Individuum des an⸗ dern Geſchlechtes hat, iſt ſicher, kein Gefuͤhl der Eiferſucht gegen eine Perſon ihres eigenen Geſchlech⸗ tes zu naͤhren. Eiferſucht, der niedrige Sproͤßling der Selbſtſucht und des Neides, iſt durchaus unver⸗ traͤglich mit Edelmuth des Herzens und Groͤße der Seele, denn die erſte hegt zu viel Vertrauen ge⸗ gen Andere, und die letzte ſetzt zu viel in ſich ſelbſt.

Gloceſter hatte ſich in Elinor ſogleich verliebt, als er ſie zum erſten Male bei einem der glaͤnzen⸗ den Feſte geſehen hatte, welche zu Ehren Jacque⸗ linens im Weſtminſter gegeben wurden; der verliebte und ausſchweifende Herzog fuͤhlte ſich zu genauerer Beobachtung angezogen durch eine ſylphidenartige Geſtalt, die ſich mit mehr als gewoͤhnlicher An⸗ muth durch die Reihen des Tanzes wand; nur der Strahl romantiſcher Begeiſterung, der aus ihren