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allmaͤhlich von all ihren Schlacken gereinigt, und er moͤchte dann wohl mit der Gluth der Leidenſchaft und der Wuͤrde des Stolzes zugleich geliebt haben. Allein ſein Schickſal war ein ganz anderes; er war beſtimmt, alle die adelnden Eigenſchaften eines ſol⸗ chen Zuſtandes an dem Altare jener Bethoͤrung zu opfern, die, nach dem Ausdrucke eines Schriftſtel⸗ lers aus einem Jahrhunderte ſpaͤter als ſeine Zeit, „nicht wahre Liebe iſt, ſondern eine heftig erſchüt⸗ „ternde Stoͤrung des Gemuͤths, ein Ungeheuer von „Natur, Verſtand und Kunſt, eine verzehrende Krank⸗ „heit und ein tobender Wahnſinn, eine wandelbare, nausſchweifende, herrſchſuͤchtige, ungezaͤhmte, und „Unrecht habende, zerſtoͤrende Leidenſchaft.“
Der Gegenſtand, der dieſe wahrhaft verbrenn⸗ bare Zuſammenſetzung einflößte, war ein Maͤdchen, Namens Elinor Cobham, eine der Toͤchter Regi⸗ nald's, des dritten Lords dieſes Namens. Sie war nebſt anderen jungen Damen von Stande vom Koöͤ⸗ nig Heinrich V. gewaͤhlt worden, die Stelle einer Ehrendame bei der Graͤfin Jacqueline zu bekleiden, als dieſer Monarch ſich ihrer Sache annahm, und ſie vier Jahre zuvor mit ſo viel Auszeichnung in
England empfing und bewirthete. Als Gloceſter
mit ſeiner verlobten Braut nach Hennegau ſich be⸗ 1*


