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Sie nahm den Ring vom Finger, und haͤn⸗ digte ihn ihm ein.— So ruhe hier als ein glaub⸗ wuͤrdiges Zeugniß unſers Vertrages,— murmelte er, und ſteckte den Ring in das Wamms.
„So laßt mich denn frei!“ ſagte Jacqueline,
und nun hinweg aus meiner Naͤhe! Gott wende Dein verhaͤrtetes Herz von ſeinem ſchrecklichen Vor⸗ haben.“.. — Lebt denn wohl, Graͤfin!— ſagte Giles Poſtel mit einem triumphirenden und frechen Laͤ⸗ cheln;— lebt wohl und gedenkt dieſer Lehre; ſeyd beſonnen und verſchwiegen. Erinnert Euch, daß Ihr nicht nur meinen Ruf in Eurer Gewalt habt, ſondern daß auch der Eurer Mutter und Euer ei⸗ gener auf dem Spiele ſteht. Laßt Euer Gewiſſen befriedigt ſeyn; Ihr habt Eure Rolle gut geſpielt. Ueberlaßt den guten Herzog und Euren verehrten Gemahl der Sorge des Himmels und der unſrigen. Vor Allem laßt Euch Eins empfohlen ſeyn: huͤtet Euch, nur einen Wink oder einen Gedanken davon kund werden zu laſſen!—
Mit dieſen Schlußworten legte er ſeine Hand an den Dolch, oͤffnete leiſe die Thuͤr, und verließ das Gemach. Jacqueline ſank auf einen Seſſel,


