Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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es ſonſt vergeſſen; Fuͤrſten haben, wie Ihr wißt, immer ein kurzes Gedaͤchtniß.

Ihr koͤnnt kein Mißtrauen in mein Wort ſetzen. Hat Eine meines Stammes jemals daſſelbe gebrochen? 3

Kann ſeyn, Graͤfin; ch bin kein Gelehrter und ein ſchlechter Logiker dazu. Gebt mir daher nur den Ring mit dem Rubin von Eurem Finger, oder die Thuͤr fliegt auf, und es mag eintreten, wer Luſt hat!

Dieſen Ring fordert nicht er iſt ein Geſchenk meines Vaters das Einzige, was mir von ſei⸗ ner Liebe uͤbrig iſt.

Was habt Ihr aber ſonſt zu geben? Ich ſehe nichts als dieſe Flechten, welche mit Gewißheit als die Eurigen anerkannt werden koͤnnten. Darf ich eine mit meinem Dolche abſchneiden, und ſie als ein Zeichen der Gunſt auf meiner Muͤtze tra⸗ gen?

Nehmt den Ning hin, und entweiht meine Perſon nicht durch Eure Beruͤhrung einer Locke meines Haares! Nehmt den Ring, und der Him⸗ mel verzeihe mir's, wenn es ein Verbrechen iſt, mich von ihm zu trennen!