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Thuͤr ſoll ſich augenblicklich aufthun, und ein Zeuge aus der Capelle eintreten— Ihr habt ihn geſehen oder gehoͤrt— und Euch von meinen Armen um⸗ fangen finden!—
„Ich verſpreche Alles!“ rief Jacqueline, ſchau⸗ dernd vor Entruͤſtung und Furcht; ungewiß, ob nicht der Boͤſewicht ſeine Drohung in Erfuͤllung bringen moͤchte, und bloß an das Entkommen den⸗ kend, ohne die Lehre von der moraliſchen Verpflich⸗ tung reiflich zu uͤberlegen.„Laßt mich gehen, ich will Alles thun, was Ihr verlangt!“
— Gemach! gemach, Graͤfin! Zuerſt muͤſſen zwei Punkte in Betrachtung gezogen werden, und Ihr werdet ſehen, daß mir Euer Ruf theurer iſt, als Euch ſelbſt. Geht Ihr in dieſer in Unordnung gebrachten Kleidung hinweg, und begegnet auf dem Gange vielleicht Euren anderen Kaͤmpen, oder ei⸗ nem umherirrenden Diener; was moͤchte dann die Verleumdung ſagen? Ich will mich daher zuerſt mit meinem jungen Freunde Chevalier entfernen, und Euch ſo den Weg frei machen. Die naͤchſte Sicherheit fuͤr Eure Ehre in anderer Hinſicht iſt die, daß Ihr mir irgend einen Gegenſtand als Un⸗ terpfand Eures Verſprechens gebt.— Ihr moͤchtet


