Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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wodurch fuͤr einen Augenblick ſeine Wildheit ge⸗ laͤhmt wurde.Ich ſehe wohl, daß ich in Eurer Gewalt bin, daß ich mich thoͤrichter Weiſe ſtark geglaubt habe in der Stunde meiner hoͤchſten Schwaͤche allein ich trotze Euch eben ſo mu⸗ thig, als ich Euch verachte. Eure Drohungen fuͤrchte ich nicht, und Eure Dienſte erkenne ich nicht an. Nehmt mir das Leben, wenn es Euch beliebt, allein, wenn noch ein Funke maͤnnlichen Gefuͤhls in Euch glimmt, ſo kraͤnkt meine Ehre und meine Unſchuld nicht durch ſolche ſchaͤndliche Worte!

Warum habt Ihr denn meine Ehre be⸗ ſchimpft, und auf mich all' die Schaͤndlichkeit ge⸗ laden, die Euer Anſehen befehlen konnte? Reuet Euch das Unrecht, das Ihr mir gethan habt? Wollt Ihr es verguͤten reichlich?

Mit Euch gehe ich keine Bedingungen ein, verſetzte Jacqueline ſtolz.Laßt mich jetzt frei, und ich verſpreche Euch Verzeihung und Stillſchwei⸗ gen wegen dieſer Beſchimpfung, die ich vielleicht unbedacht hervorgerufen habe; doch unter der Be⸗ dingung, daß Ihr Nichts gegen Herzog Vyilpds Leben unternehmt!

Bedingungen! Ei, Ihr ſeyd wohl eben in