Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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Warum denn aber die Hand am Griffe der Dolches?

Warum verſchließt Ihr die Thuͤr? Das ſieht aus wie Verrath, Madame; gerade in dem Augenblicke, wo ich im Begriffe bin, Euch einen wichtigen Dienſt zu leiſten. Dabei ſchaute er mit ſuchenden Blicken im Zimmer umher.

Verraͤther fuͤrchten ſelbſt ihre eigenen Waffen, das iſt ein altes Sprichwort, ſagte Jacqueline. Ihr moͤgt der Eurigen wohl mißtrauen, denn ſie iſt einer ſchlechten Sache geweiht.

Der Eurigen iſt ſie geweiht!

Nein! ich verſchmaͤhe die Dienſte von Meu⸗ chelmoͤrdern. Ich vertraue meine Sache dem Himmel, und mag keinen andern Verbuͤndeten ha⸗ ben! Ueberliefert mir dieſe hoͤlliſche Waffe, ich befehle es Euch bei Euerm Lehnseide! und gebt au⸗ genblicklich Euern Plan gegen den Herzog Philipp auf!

Graͤfin Jacqueline, ſagte der Boͤſewicht, der ſeine Faſſung ſogleich wiederfand, als er unſe⸗ rer Heldin heftige Gemuͤthsbewegung und ſeine Si⸗ cherheit bemerkte; Graͤfin, Ihr habt Giles Poſtel zum erſten Mal in ſeinem Leben nicht auf dem rech⸗ ten Wege ertappt, und dieſes iſt ein anderer Poſten