Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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Schimmer der Lampe, welche allnaͤchtlich in dem Gange brannte, ſeine Geſtalt die Stufen herauf⸗ kommen ſahe. Sie ſtand auf der oberſten, und als er ſeinen Fuß darauf ſetzte, ſchlug er die Augen auf und erkannte ſie. Er bebte zuruͤck, und ſtarrte ſie an, ohne ein Wort zu ſagen.

Folge mir! ſagte Jacqueline, auf eine Thuͤr am entgegengeſetzten Ende des Ganges deutend, auf welche ſie zuging. Poſtel gehorchte ihr unwill⸗ kuͤrlich, denn er war durch ihre ploͤtzliche Erſchei⸗ nung ſo angegriffen, wie es ein Menſch nur ſeyn konnte, der ſonſt fuͤr unerwartete Eindruͤcke ſo we⸗ nig empfaͤnglich war. Sie trat in das Gemach ein, nahm die Lampe von dem marmornen Fußge⸗ ſtelle in dem Corridor, und ſetzte ſie auf einen Tiſch. Dann verſchloß ſie die Thuͤr. Als ſie dies that, legte der Boͤſewicht ſeine Hand an den Dolch, ſich wirklich vor einem ſchutzloſen und unſchuldigen Weibe fuͤrchtend.

Verſucht es nicht, mir zu drohen! ſagte Jacqueline, welche dieſe Bewegung bemerkte und mißverſtand. 1

Ich drohe Euch nicht, Graͤfin, ſagte er, allein.