Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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entfernt hatte, ergriff Poſtel die Leuchter, kletterte in ſehr unehrerbietiger Art auf den Altar, und ſtellte ſie wieder auf den gewoͤhnlichen Platz. Indeß dies vorging, ſchlich ſich Jacqueline, nur mit einem Vor⸗ ſatze beſchaͤftigt, mochte deſſen Ausfuͤhrung auch ko⸗ ſten, was es wollte, ſtill hinter dem Altare weg, und nahm auf der anderen Seite der Capelle, dicht an der Eingangsthuͤr aus dem großen Corridor, ihre Stellung, aber immer noch hinter den Teppi⸗ chen verborgen. Als Poſtel ſein Gebet verrichtet hatte, hoͤrte ſie ihn zu ſeinem Gefaͤhrten ſagen:

Warte nur hier ein wenig! Ich will hinun⸗ tergehen, und ſehen, ob Alles dort ſicher iſt. Ich komme ſchnell zuruͤck, und fuͤhre Dich durch den geheimen Gang. Unterdeſſen kannſt Du ein Paar Paternoſter und Aves beten, oder ein kurzes Gebet fuͤr die Seelen Derer, die wir in's Jadatuer ſchik⸗ ken wollen.

Als der Elende an Jacquelinens Platze vor⸗ uͤberging, ſtieß er mit der Schulter an die Tapeten, die ſich bewegten, indeß er uͤber ſeine eigne Schlech⸗ tigkeit lachte. Sie bebte zuruͤck, als koͤnnte ſie durch die Tapete hindurch befleckt werden, und nach dem ſchwach erleuchteten Altare hinſchauend, bemerkte ſie, daß Chevalier noch immer vor demſelben ſtand.