Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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19 ſie eingegangen hatte, war ſie ein Ziel, nach dem jeder Fuͤrſt in Europa haͤtte ſtreben moͤgen, und in dem folgenden, vergeblichen Kampfe gegen die ver⸗ einte Macht Johann's von Brabant und Philipp's von Burgund haͤtte man wohl glauben koͤnnen, ihr ehrſuͤchtiger Kaͤmpfer ſtreite fuͤr ihre Beſitzungen mehr, als fuͤr ihre Perſon. Allein jetzt, als faſt Alles, Hennegau unwiderruflich, verloren war, und Holland nur zum Theil behauptet ward, und noch obendrein auf eine hoͤchſt zweifelhafte Weiſe, da ſchien die unerſchuͤtterliche Beharrlichkeit Gloceſter's in ihren Augen vollkommener Heroismus, und gab ihr zum erſten Mal die ſuͤßeſte Ueberzeugung, die ein Weib empfinden kann, daß ſie es naͤmlich ſelbſt war, welche die Begeiſterung ihres Kaͤmpfers entflammte. Sie antwortete daher in Ausdruͤcken noch ſtaͤrkerer Dankbarkeit, und wandte ſich dann mit anmuths⸗ voller Wuͤrde, um Lord Fitzwalter's achtungsvollen Gruß, ſo wie den weniger hofmaͤßigen von Ludwig van Monfoort zu erwiedern.

In der That, Mylord, ſagte ſie,es glaͤnzt ein Strahl von Freude durch meine Seele, Seine Hoheit von einem ſo ausgezeichneten Gefaͤhrten, wie Ihr ſeyd, begleitet zu ſehen. Bei einer ſo ritterli⸗ chen Unterſtuͤtzung, wie Ihr und mein tapferer