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van Monfoort. Munter, munter, ſchoͤne Tochter, Eurem verlobten Herrn entgegen zu gehen!“
Ein glaͤnzender Strahl erhellte auf einen Au⸗ genblick Jacquelinens Angeſicht, allein er war einer ganz andern Quelle zuzuſchreiben, als der Biſchof ſich einbildete. Es war wiedererwachte Ehrſucht, die in ihrem ſtolzen Gemuͤthe aufglimmte, und ihr ſchoͤnes Geſicht belebte, bei der Ausſicht, mit Dem zuſammenzutreffen, der fuͤr ihre Rechte bereits ge⸗ fochten hatte, und jetzt ihre vornehmſte Hoffnung war. Sie erhob ſich von ihrem Sitze, und mit einiger weiblichen Schwaͤche ihre Haarflechten und ihren Kopfſchmuck ordnend, begab ſie ſich nach der Oeffnung des Zeltes. Hier traf ſie ihren eige⸗ nen und des Biſchofs Pagen nebſt einem jungen Maͤdchen, das ein halb Dutzend Jahre juͤnger war als ſie ſelbſt, die beguͤnſtigtſte und treueſte der wenigen Ehrendamen, welche ſie durch alle Wechſel ihres Geſchicks voll Ergebenheit begleitet hatten ſeit der Zeit ihrer ungluͤcklichen Vermaͤhlung mit ihrem Vetter Johann, Herzoge von Brabant. Die Pa⸗ gen waren, gleich den Soldaten und anderen Die⸗ nern, in ihrer Staatskleidung, unausgezeichnet durch irgend Etwas, wodurch ihr Dienſtverhaͤltniß zu er⸗ kennen geweſen waͤre. Das junge Frauenzimmer


