mit dem eines vermaͤhlten Weibes vertauſchen?“
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Prinzeſſin, in dieſem gefaͤhrlichen Spiele bin ich es, der am meiſten zu verlieren hat, denn der gute Herzog Philipp wuͤrde mich zu Tode hetzen, wenn er nur das Mindeſte von alle dem ahnen ſollte, was ich fuͤr Euch thue.“
— Laßt Eure Beſorgniſſe, mein verehrter Herr, auf ihrem wahren Grunde ruhen,— ſagte die Dame mit einem etwas veraͤchtlichen Stolze,— die Sachen ſind ſchon zu weit gediehen, um mir den Ruͤckſchritt zu erlauben, und Ihr braucht nicht erſt zu erfahren, daß Jacqueline von Holland von einem Geſchlechte abſtammt, welches Entehrung ſtets mehr gefuͤrchtet hat, als Ungluͤck.—
„Nun, das iſt geſprochen, wie Ihr ſelbſt, wie der Sproͤßling Eures edlen Geſchlechts,“ verſetzte der beruhigte Biſchof, indem er ſich vor ſelbſtſuͤchtiger Freude die Haͤnde rieb,„und wenn Ihr die Sicher⸗ heit noch ſicherer machen, und noch ein Glied hin⸗ zufuͤgen wolltet, um uns Alle mehr mit einer Kette
geemmeinſamer Wohlfahrt, als gemeinſamer Gefahr
zu umſchlingen, iſt es nicht jetzt Zeit dazu? Was kann ſich gluͤcklicher ereignen, als meine Gegenwart,
um das eheliche Band zu knuͤpfen? und wann koͤnn⸗
tet Ihr beſſer den Namen einer verlobten Braut


