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Schreine von St. Willebrod, das nenne ich mir eine Heirath. Die Häaͤlfte der Prinzeſſinnen Euro⸗ pa's werden Euch darum beneiden.“
Die ſchoͤne Jaͤgerin,— denn das war ſie ſo⸗ wohl dem Geiſte als dem Aeußern nach,— ſchlug die blauen Augen zum Himmel auf, und eine Thraͤne zitterte in den langen Wimpern.
Der Geiſtliche ſah graͤmlich und unzufrieden aus, und fuhr mit einem halb zornigen, halb krie⸗ chenden Tone fort:
„Bedenkt nur, Madame, er allein iſt es, der Euer Erbe vor fernerer Beraubung retten kann. Wer ſonſt als der koͤnigliche Gloceſter iſt im Stande, dem maͤchtigen Burgund entgegen zu treten, oder der Welt zu zeigen, wie wenig Anſpruch er auf den ſchlecht angewandten Namen des Guten hat. Wie anders als durch ſeine Huͤlfe moͤgen Eure treuen Vaſallen gerettet, und Eure freien Staͤdte von Holland und Zeeland in den Stand geſetzt werden, ihre Freiheit zu behaupten? Und was ſoll aus dem innigen, unternehmenden Freunde, Zweder van Culemborg, und ſeinem Utrechter Biſchofsſitze werden, wenn uns, ohne andere Huͤlfe als unſere Freundſchaft, der ehrgeizige Philipp uͤberfallen ſollte? Laßt es mich Euch frei heraus ſagen, geehrteſte


