Teil eines Werkes 
1. Bd. (1832)
Entstehung
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loſe Locken von lichtbrauner Farbe hervor. Ihre Schuhe von blauem Corduan, waren ſcharf zuge⸗ ſpitzt und aufwaͤrts gebogen faſt bis zum Vorder⸗ fuße; ein ſchmaler, blauſeidener Guͤrtel war mit einer Demantſchnalle vorn befeſtigt, und unter ihm hingen noch zwei Streifen von goldener Filigranar⸗ beit herab..

Ihr bemerkt die gute Wirkung der Froͤmmig⸗ keit und des Gebets, meine liebenswuͤrdige Graͤfin und ſehr geehrte Tochter ſagte ihr Gefaͤhrte in Franzoͤſiſcher Sprache, jedoch mit dem rauhen Ac⸗ cente des Nordens.Indeß Ihr ſo mannichfachen Gefahren entgegen gingt, habe ich unaufhoͤrlich Meſſen geleſen fuͤr Euer Gluͤck, und hier ſeyd Ihr nun gluͤcklich im Hafen angekommen, oder doch we⸗ nigſtens iſt Euer Schiff unter guͤnſtigen Umſtaͤnden in See geſtochen.

Ja, aber in ſtuͤrmiſche See! verſetzte ſie mit einem ſchweren Seußzer.

Was thut das? Ihr habt ja einen kuͤhnen und geſchickten Steuermann, es zu leiten, erwiederte der verkleidete Geiſtliche mit zufriedener Miene.

Dieſer Sohn, Bruder und Oheim von Koͤnigen,

ja ſelbſt Regent eines Reichs, iſt der Mann, Eurem unnatuͤrlichen Vetter die Spitze zu bieten. Bei dem