304 Paͤchter Marrin.
wo der Heilige Gluͤck und Tugend gegen einander gleich waͤget, wo, was hier noch mißtoͤnt, ſich in Harmonie aufloͤſet— nur dann fuͤhlen wir uns mit neuem Muthe beſeelet, mit neuer Kraft durchdrungen, ſtandhaft auf dem Wege der Tu⸗ gend fortzuwandeln, und wenn er auch noch ſo ſteil und muͤhevoll waͤre.
Mitunſterbliche, laſſet uns Gutes thun und nicht muͤde werden! Laſſet uns vereinigt Gutes thun, denn dieſer Vereinigung werden wir uns noch in den Wohnungen des Lichts und der Vollkommenheit erfreuen.
Bande, durch welche Seelen unter dem hei⸗ ligen Geſetze der ſittlichen Freyheit ſich vereini⸗ gen, ſolche Bande loͤſet kein Tod! Menſchen, die zum Guten ſich verbinden, errichten einen Bund fuͤr den Himmel, einen Bund fuͤr die Ewigkeit! O wie wird mit dieſer Anſicht der Menſch dem Menſchen mehr und theurer, und wie werden dadurch unſere Verbindungen zu ge⸗ meinnuͤtzigen und edlen Zwecken geheiliget und befeſtiget! 1
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