Teil eines Werkes 
15. Bd. (1816)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Zweyter Theil. 315

Ich habe ſie da unter naͤherer Aufſicht; und ſie lernen bey der Arbeit in freyer Natur, in traulicher Unterredung oft mehr, als aus todten Buͤchern; 3

Wenn ich ſo eine kleine Verbeſſerung oder Verſchoͤnerung angebracht habe, und Sonntags die Mutter damit uͤberraſche was das fuͤr Freude iſt!

Ja der Sonntag! Sie ſollten uns Einmal des Sonntags, wenn nur einiger Maßen gute Witterung iſt da ſollten Sie Einmal meine kleine frohe Familie im Garten ſehen, wie ſich alt und jung freut!

Wie herzlich freute ich mich ſelbſt, da ich den Mann ſo behaglich, ſo zufrieden von ſeinem Gluͤck ſprechen hoͤrte! Wie herzlich wuͤnſchte ich jedem ehrlichen Manne, der ihn ſo zu genießen verſteht, einen Garten!

Und ſeht der arme Mann iſt durch eine reiche Erbſchaft um ſein Gluͤck gekommen. Er hat jetzt vier Gaͤrten, und genießt keinen. Von ſei⸗ nem kleinen Vermoͤgen war er Herr, von ſeinem Reichthum iſt er Sklav. Vorher hatte er jaͤhr⸗ lich einen kleinen Ueberſchuß, den er zum Ver⸗