Zweyter Theil 313
Nothpfennig zuruͤck gelegt, und der Reſt zum Vergnuͤgen beſtimmt ward.*
Er hatte einen Garten, der fuͤr ihn und die Seinigen ein Paradies war.
Mit Vergnuͤgen denke ich noch an die Lobrede zuruͤck, die er mir einmal uͤber ſeinen Garten hielt. Die ſchoͤne Lage, der gute Boden, die trefflichen Obſtarten, die kuͤhle Laube, die lieben Nachbarn— alles, was in und an ſeinem Gar⸗ ten war, bis auf den Zaun, alles trug bey, um ihm den Werth ſeines Gartens zu erhoͤhen. Noch wichtiger war mir, was er uͤber die Benutzung ſeines Gartens ſagte:
„Jahr aus Jahr ein ziehe ich meinen Kohl aus meinem Garten; und Sie koͤnnen denken, daß er beſſer ſchmeckt, weil er aus meinem Gar⸗ ten iſt, weil ich ihn gepflanzt habe;
Wenn das Obſt nur mittelmaͤßig geraͤth, ſo koͤnnen Sie Weihnachten— oft noch ſpaͤter— die herrlichſten Aepfel bey mir ſpeiſen— auch eine vorzuͤgliche Art von Winterbirn;
Jeder erſte Fruͤhlingstag iſt ein Feſttag fuͤr mein ganzes Haus; denn da geht's mit Weib und Kind in den Garten;


