Erſter Theil.
In Herbſtesſturm, in Winterkaͤlte, Faßt ſie des Todes Hand.
Und ſchnell verrinnt in unſerm Stundenglaſe Der zugemeſſ'ne Sand!——
Vielleicht daß mancher zu dieſem Gemaͤhlde
von Flüͤchtigkeit der Zeit noch einige Zuͤge von
Unannehmlichkeit, von Leiden dieſes Lebens
hinzugefuͤgt, und dann von uns, als richtige
Folgerung, Klagen der Schwermuth und wohl gar des Unmuths erwartet: aber deſſen Erwar⸗ tung moͤchten wir doch nicht zuſagen. Wir moͤchten wohl zum Ernſt, aber nicht zum Mißmuth und zur Unzufriedenheit ſtimmen. Zwar braucht man freylich nicht aus der Luft zu greifen, um ein Buch vom menſchlichen Elend zu ſchreiben; zwar wird auch das ver⸗ gangene Jahr manche Trauerthraͤne geſehen, und manches Ach!l aus zuſammengeſchnuͤrter Bruſt herausgepreßt, gehoͤrt haben: aber es hat auch gewiß manches ſprachloſe Entzuͤcken, manche Freudenthraͤne im Auge, mit angeſehen, manches Jubellied mit angehoͤrt. Und ſollten wir wohl ungerecht genug ſeyn, nur die naͤcht⸗


