Teil eines Werkes 
13. Bd. (1816)
Entstehung
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Ja, die edle, die treffliche Conſtanze, die Siegerin ſo mancher von unſerm Geſchlecht unbeſiegbar geglaubter Leidenſchaften, ward die Gemalin des braven St. Aunex eines Man⸗ nes, der außer dem Charakter der reinſten Redlichkeit und Wahrheit wenig hatte, das ihn dem erſten aller weiblichen Weſen jener Zeit haͤtte empfehlen koͤnnen.

Der erſte Schritt in die Welt aus dem Heiligthum, das ſie zur Gattin ihres Ge⸗

waͤhlten machte, zeigte ihr erſt, was ſie be⸗

ſiegt hatte. O weit groͤßer war der Sieg in der Vorſtellung, die ſie von dem Ganzen hatte, in dem was ihr Wahrheit war, als in dem was ſich ihr nun entdeckte. Mit einer kleinen Beſchaͤmung, mit einer Demuͤthi⸗ gung, die nicht ihrem beſſern Selbſt galt, denn ihr ſchrieb der alles aufzeichnende Engel die Sache ſo an, wie ſie ſie gefuͤhlt hatte mit Beſchaͤmung, Demuͤthigung, Befremdung, ſah ſie, daß ſie fliehen mußte, und frei⸗ lich am beſten am Arme eines edeln Gemals um einer eiferſuͤchtigen Freundin, der ſie die heiligſte, wahrſte Liebe, die Liebe zu Mont⸗