Teil eines Werkes 
13. Bd. (1816)
Entstehung
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dem Dichter und der Schauſpielerin. So war's gut, ſagte V. zu dieſer; aber nun ſollt' ihr auch alle beide nur mein bleiben. Er nahm das Stuͤck und die Dame von der Buͤhne zuruͤck.

Seine Mariane ſollte den Flecken wie⸗ der abwaſchen. Man fuͤhrte ſie gut auf, das Stuͤck geſiel, die Feinde des Dichters wur⸗ den beſorgt. Die ſtaͤrkſte Scene war die, wo Mariane das Gift trinkt. Indem die Schau⸗ ſpielerin die Phiole anſetzt, ruft ein boshafter Witzbold: die Koͤnigin trinkt!*) Das Haus brach in ein ſo helles Gelaͤchter aus, daß nicht fortgeſpielt werden konnte. V. mußte eine ſchwaͤchere Scene unterſchieben, worin die Ver⸗ giftung nur erzaͤhlt wird, und nun wurde das Trauerſpiel vierzigmal gegeben.

Jetzt war die Henriade fertig und er ſelbſt hatte ſchon lange dafuͤr geſorgt, daß ganz Frankreich darauf, als auf ſein Lieblingskind,

*)Schnappſt,⸗ muͤßt' ich wol überſetzen, um den Doppelſinn im Deutſchen bemerklicher zu machen wenn es nur nicht zu gemein klaͤnge.