geſpannet war. Er wollte ſich den Genuß davon in allen Arten bereiten und oͤkonomiſirte ſogar damit. Er ließ ſich oͤffentlich zur Her⸗ ausgabe auffordern— that es auch wol unter der Hand ſelbſt; bat nun auserwaͤhlte Geſell⸗ ſchaften zu ſich, denen er das Gedicht vorlas, um, wie er ſagte, ihre Kritik noch zu benutzen, und unterhandelte mit mehrern Verlegern, deren jedem er das Werk als Manuſcript verkaufte. Bei jenen Vorleſungen hatte er zwar immer die Bleifeder bei der Hand, als ſchriebe er die Bemerkungen auf, ſie zu gebrauchen; aber ſeine Heftigkeit ließ ihn dieſe Rolle nicht durchfuͤh⸗ ren. Plötzlich ſprang er einmal auf und warf das Paket ins Kaminfeuer. Er haͤtte es aber wol ſelbſt ſchnell genug gerettet, wenn dieß nicht einer der Anweſenden gethan haͤtte. Die⸗ ſer neckte hernach V.n damit und wollte etwas von der Belohnung haben, weil ihm die Ret⸗ tung Koͤnig Heinrichs ein paar feine Manſchet⸗ ten gekoſtet habe. Die Geſellſchaft ſuchte ihn dadurch zu beruhigen— er moͤchte doch ſein Gedicht nicht beſſer haben wollen, als den Held deſſelben, der bei allen Fehlern doch liebens⸗
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