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Leute zu ertrinken pflegen, die in's Waſſer fallen, und das waͤre freilich der Natur des Lebens ſchlechthin zuwider. Dahinter muß noch ein Geheimnis ſtecken. Wer uns das zu oͤſen vermag, dem koͤnnen wir das Leben dan⸗ ken!—
Biſt du nun fertig? fragte der von der Hoͤhe, und lachte uͤber beide, am meiſten aber uͤber den, der die Tiefe der Erde geprieſen hatte. Tiefe der Erde! rief er; die iſt's ja eben, der zu entfliehen ich mir Fluͤgel wuͤnſche! Nur in der Luft wohnt das Leben! Ohne Luft iſt der Tod! Es kann freilich nur wenig von jenem ewigen Lebensodem zu uns dringen, denn die Erde haucht beſtaͤndig Verderben aus und bekaͤmpft das Leben. So lange wir ſie beruͤhren, ſind wir Unterthanen des Todes und der Zerſtoͤrung. Unter ihr vermodert alles: auch wir werden vermodern, wenn es uns nicht gelingt, uns aufzuſchwingen in die Re⸗ viere der Luft. Ich kann nicht ſagen, wie mich die Sehnſucht mit aller Gewalt nach oben zieht, und ich mich dann ſo peinlich angefeſ⸗ ſelt fuͤhle an dieſes große Grab! Dann iſt's


