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ten Weg einſchluͤgen, die Geiſter rege werden und uns beiſtehen wuͤrden.
Da waͤr' uns ja geholfen! ſagte der vom Strome. Damit wir aber eben den rechten Weg einſchlagen und nicht zu viel umgehen muͤſſen, ſollten wir doch, meine Freunde, vor⸗ her wiſſen, wo das Ziel unſerer Reiſe ſey!
Nach meiner Meinung— nahm der vom Thale das Wort— iſt es nirgends als unter der Erde. Sagt, wo koͤmmt denn das Bis⸗ chen Armuth her, das wir etwa noch beſitzen? Vom Himmel faͤlltes denn doch nicht! Aus der Erde koͤmmt's! In ihrem Herzen muß alſo die Quelle des wahren Reichthums, das Gut der Guter ſeyn. Auch muß da ohnſtrei⸗ tig die Unvergaͤnglichkeit ihren Sitz haben: zeigen das nicht die Felſen, die, wenn alles um ſie her vergehet, einzig unerſchuͤttert aus der Tiefe ragen? Sind dieſe nicht gleich⸗ ſam als Markſteine aufgerichtet, daß unter ihnen ein unzerſtoͤrbarer Schatz ruhen muͤſſe? Die blinden Menſchen gehen freilich kalt an ihnen voruͤber, und halten nur das fuͤr Guͤter, was ſie genießen— das heißt in meiner
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