Teil eines Werkes 
11. Bd. (1816)
Entstehung
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Irgendwo muß doch etwas Bleibendes ſeyn, ſagt mir ein inneres Gefuͤhl; und ich ſchwoͤre, daß ich nicht eher mein Haupt zur Ruhe legen will, bis ich dies Gut gefunden habe dies Gut, das nicht allein ſelbſt ewig feſt und un⸗ zerſtoͤrbar iſt, ſondern auch mir ein ewiges Leben mittheilen kann.

Wunderbar! rief der von der Hoͤhe; ſo gehen wir ja nach Einem Ziele! Ja, Le⸗ ben Leben iſt's, wonach ich ſtrebe, was ich ſeit meinen Kinderjahren ſuche, wonach ich durch Laͤnder und Meere gezogen bin!

Das iſt ſeltſam! begann der vom Stro⸗ me; auch ich ſuche das nehmliche! Auch ich bin deswegen ſchon manchen weiten Weg ge⸗ gangen. Es iſt mir ſehr ſauer geworden, denn ich bin, wie ihr ſehet, ein wenig ſtark von Perſon. Wollte doch der Himmel, das Ziel unſrer Reiſe waͤre nun nicht mehr fern!

Luſtig! habt guten Muth! rief der von der Hoͤhe: es iſt auch nicht mehr fern! Ein Traum, deren ich immer viele habe, weiſſagte mir einſt, daß, wenn ich noch zwey Gefaͤhr⸗ ten zu meinem Ziele faͤnde, und wir den rech⸗