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weil ſein Lehrer ihm zwar wichtige und vor⸗ treffliche Geheimniſſe, aber wenig Baarſchaft hinterlaſſen, als Mahler zu reiſen, und von ſeiner Kunſt zu leben. Jetzt habe er von der nahen Vermaͤhlung der Graͤfin Fiora gehoͤrt, und da habe er dem Braͤutigam Gluͤck wuͤn⸗ ſchen, und dem Hauſe nebenbei ſeine Dienſte anbieten wollen.
Antonio erbot ſich, ſeinen Freund ſo⸗ gleich in das Schloß einzufuͤhren, allein dieſer ſtellte ihm vor, daß die fruͤhe Morgenſtunde hierzu keine ſchickliche Zeit ſeyn moͤchte, auch habe er ſelbſt noch einige Verrichtungen in der Gegend. Noch vor Abends werde er aber unfehl⸗ bar ſeinen Freund im Schloſſe beſuchen.
Froh uͤber dieſes unerwartete Zuſammen⸗ treffen trat nun Antonio in den Saal, in welchem ſich gewoͤhnlich die Familie verſammel⸗ te. Er fand noch niemand, als Fioren und Ottilien. Beide hielten ſich auf das zaͤrt⸗ lichſte umarmt, und ſchienen tief bewegt.
Helfen Sie mir— redete Fiora den Eintretenden an— helfen Sie mir meine ge⸗ liebte Ottilie troͤſten! und mich ſelbſt—


