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tretend, nahm heftig die Roſe aus Fioras Hand, und warf ſie zerblaͤttert auf den Bo⸗ den.
Ich hoͤre und ſehe ſo viel Befremdendes auf einmal,— ſagte Antonio— daß ich Sie angelegentlichſt um die Enthuͤllung dieſer Raͤthſel bitten muß, wiewol ich kaum weiß, weſſen Erklaͤrung ich zuerſt wuͤnſchen ſoll. Welche Bewandtniß hat es mit dieſen Blumen? was bedeutet die Erſcheinung des ſtillen Kindes, welche Sie insgeſamt ſo wunderbar mit Furcht und Schrecken erfuͤllt?
Sie werden in dem, was ich Ihnen davon
erzaͤhlen kann, wenig Befriedigung finden,—
antwortete der Graf— Daß ich Ihnen aber kein Maͤrchen erzaͤhle, zeigt Ihnen die Beſtuͤr⸗ zung, welche Sie ſelbſt bei der Erwaͤhnung die⸗ ſes Kindes an uns bemerkt haben. Mein Vater hoͤrte ſchon in ſeiner Kindheit von der Erſcheinung dieſes Kindes, als von einer unbe⸗ zweifelten Wahrheit reden. So oft es ſich zeigte, folgten allemal ungewoͤhnliche und traurige Be⸗ gebenheiten in unſrer Familie; wen es freund⸗ lich anlaͤchelte, auf weſſen Wege es einige


