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ner und Frauen mit Bluͤtenkraͤnzen in den Haͤn⸗ den und um die Locken, ſprangen jubelnd her⸗ aus, ſich wechſelnd bekraͤnzend, und die Kraͤn⸗ ze ſchaͤkernd einander entreißend. Anto⸗ nio wollte ſich hinter den Baͤumen verbergen, aber der muntre Haufe ſtuͤrmte ſchon laͤrmend gegen ihn her.— Es waren einige von der Geſellſchaft aus dem Schloß, welche die ſchoͤne Mondnacht aus dem Tanzſaal auf das Meer zu einer naͤchtlichen Fahrt gelockt hatte, und die eben jetzt zu den Feſtlichkeiten nach dem Schloſſe zuruͤckkehrten.
„ Da haben wir ja unſern Bacchus gefun⸗ den, den König des Feſtes— rief einer, den Wein und Froͤhlichkeit vor den andern begei⸗ ſtert hatten. Ein lautes Evoe ſtimmte ihm bei, die Inſtrumente fielen, wie verabredet, mit wildem Laͤrm tobend in den Jubel ein, und der neue Bacchus ward, mit Kraͤnzen ge⸗ ſchmuͤckt, und mit Epheuranken umwunden, der Geſellſchaft im Schloſſe zugefuͤhrt.
„Wo iſt die Braut?“— riefen die Ein⸗ ſtuͤrmenden—„ſie muß von uns den Braͤnti⸗ gam loͤſen: wir haben ihn gefangen!“


